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Mit 150 Litern Milch am Tag hatte es begonnen, in den 30er Jahren flossen schon täglich bis zu 60.000 Liter durch die Molkerei
Der Hauptbetrieb in der Neustadt hatte sich auf 14.000 qm erweitert, im böhmischen Lobositz entstand ein Zweigbetrieb - kurz: Pfunds belieferte Dresden und die Welt mit allem, was aus Milch zu machen ist. Sahne, Butter, Käse, Joghurt, Kefir, Buttermilch, Milchpulver, Kondensmilch und Milchseife
Paul Pfund, inzwischen Königlich Sächsischer Kommerzienrat, machte das Unternehmen zu einem unabhängigen, sich selbst versorgenden Mikrokosmos. Alles, was man brauchte, wurde selbst entwickelt und hergestellt
Im Laufe der Zeit entstanden ein Labor, eine Kartonagenfabrik, die Druckerei für Etiketten in vielen Sprachen, Reklame und Drucksachen; eine Beschlagschmiede für 100 Pferde und Fahrzeuge; |
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| Tischlerei, Zimmerei, Wagenbauwerkstatt; Betriebs-Schlosserei mit Konstruktionsabteilungen; Klemptnerei mit Verzinnerei für Kannen und Krüge; Lackiererei, die den Wagen das reine Weiß garantierte, moderne Dampfwäscherei und eine Schneiderei für die Kutscheruniformen
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In Mickten war eine riesige Schweinezucht- und Mastanstalt eingerichtet worden
In der Neustadt wohnten Beamte, wie damals die leitenden Angestellten hießen, in Pfundschen Dienstwohnungen
Für das Personal gab es einen Gesellschaftssaal mit 250 Plätzen, außerdem eine Betriebskrankenkasse, Bad, Bierschwemme für die Kutscher und einen Kindergarten |
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Schon 1891 war der repräsentative Hauptbau an der Bautzner Strasse 79 entstanden; oben moderne Kontorräume, unten der offene Verkaufsladen mit den von Villeroy und Boch in Dresden und deren Künstlern entworfenen, handgemalten Fliesen - damals schon so schön wie heute wieder. Bilder vom Verkaufsraum finden Sie hier >>
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